Der neue »Einstieg« von Markus Lang – wenn man ihn überhaupt so nennen will. Denn faktisch gibt es hier keinerlei Abstriche: gleicher langer Weg im Weingarten, gleiche Geduld im Keller, gleiche kompromisslose Haltung wie bei allen anderen Weinen. Der Riesling Hartstein stammt aus der hochgelegenen, kargen Riede Lemberg im Kremstal, einer absoluten Einzellage, umgeben von Wald, kühl, windoffen, fast wie ein eigenes kleines Biotop. Granit pur, sandige Verwitterung, kaum mehr als 30–40 cm Bodenauflage über dem Fels – keine Bewässerung, hohe Laubwände, Ost-West-Ausrichtung, viel natürlich wachsende Scharfgarbe. Nomansland im Uns freut, dass Markus Lang mit diesem Wein das Wort "Preis-Leistungs-Verhältnis" auf ein neues Level hebt. Der Produzent der wohl feingliedrigsten Weine des Kremstals gibt sich auch hier kompromisslos qualitätsorientiert: Viel Handarbeit, viel Zeit, kein Schnickschnack, 10% Alkohol. Der Riesling Hartstein kommt aus einer hochgelegenen, kargen Riede mit Namen Lemberg im Kremstal. Sie wird von einem kühlen, weil waldnahen, Klima bestimmt. Viel Granit, viel Verwitterungsgestein - daher auch der Name. Markus Lang bewirtschaftet die mehr als 30 Jahre alten Rebstöcke nach Demeter-Kriterien. Gepresst in der Korbpresse lagert der unfiltrierte Most für 3 Jahre auf der Feinhefe, wo er trefflich Wein werden darf. In der Nase leichte Reduktion zunächst, dann scheint die frische Kühle des Weines durch. Ein Hauch Zitrone, dezent kräutrig, alles mit einer geradezu in die Nase springenden Frische. Wie am Wasserfall stehen! Trinkt sich easy, aber mit Punch. Ungemein druckvoll, die präsente, aber reife Säure macht den Wein lang und trinkig. Ein Charakterkorken wie er im Buche steht. Chapeau Markus!
Schwefeldioxid und Sulphite
KOMBI-
NIERE!
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